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Spitzwegerich - Plantago lanceolata L.

Schleimstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide, Glykosid Aucubin, Gerbstoffe, Kieselsäure, kleine Mengen an Antibiotika, Vitamin C

Inhaltsstoffe

Bei diesen Krankheiten und Beschwerden kann Spitzwegerich als Pflanzensaft, Tee, frisch, oder als Hustensaft helfen:

  • Husten (wg. Bitterstoffen und Kieselsäure) - als Mazerat oder Blätter kauen

  • zur Reizlinderung bei Katarrhen der oberen Luftwege

  • Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut

  • Reizdarm: Schleimstoffpflanzen legen Film über wunde Stellen im Darm (auch Eibisch, Wilde Malve)

  • Asthma bronchiale

  • Grippe/Erkältungen

  • Frühjahrskur zur Blutreinigung
  • schlecht heilenden Wunden - frischen Saft mit Kamille-Tee verdünnt als Umschläge
  • Insektenstichen
  • Juckreiz und Schwellungen
  • Hämorrhoiden

  • Blasen-, Nierenleiden

  • gegen Spulwürmer

Rezepte zu

  • Hautsuppe

  • Lebenselixier mit Spitzwegerich

  • Spitzwegerichhonig
  • Spitzwegerichhustentee
  • Spitzwegerichtinktur

finden sich in Rezepte, die passenden Etiketten dazu in Etiketten.

In der Naturheilkunde
Wirkung

entzündungshemmend,

  • bei starker Menstruation

  • bei weißem Ausfluss

  • zur Vorbeugung von Dammrissen - während der Geburt erwärmtes Wegerichöl oder heiße Kompressen mit Wegerich (oder Beinwellblättern), um die Dehnbarkeit des Perineums zu fördern

  • als Augenwasser oder -spülung bei entzündeten Augen (bei roten, verklebten Augenlidern und Reizungen der Augen bei Neugeborenen)

  • Soor - Candida albicans (Pilz): weiche Wegerichsamen mit Wasser bedecken, über Nacht aufquellen lassen, geleeartige Flüssigkeit auf weiße Soor-Flecken auftupfen

  • bei Windelekzemen (gehen oft auf Pilzinfektionen in den genitalen Hautfalten zurück): Packungen aus Wegerichsamen oder -blättern

In der Frauenheilkunde
  • Bredemeier, Marion; Gibbels, Eva. 2016. Skript Phytotherapieausbildung. Langen.

  • Pahlow, M. (Apotheker). 2015. Das große Buch der Heilpflanzen - gesund durch die Heilkräfte der Natur. Nikol Verlag, Hamburg. 4. Auflage.

  • Weed, Susun S. 2011. Naturheilkunde für Schwangere und Säuglinge. Orlanda Frauenverlag, Berlin. 6. Auflage.

  • Quelle Bild: Hajotthu - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15612925

Quellen

noch keine Informationen vorhanden

In der Naturkosmetik

keine bekannt

Kontraindikationen/Nebenwirkungen

noch keine Informationen vorhanden

Zum Räuchern

noch keine Informationen vorhanden

Die ätherischen Öle

© 2017 Anna-Mara Schön

Alles rund um heimische Kräuter

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