
Kräuterspaß
Alles rund um heimische Kräuter
Beinwell - Symphytum officinale L.
Allantoin, Gerbstoffe, Flavonoide, Vitamin B12, Schleim, Stärke, verschiedene Pflanzensäuren, Triterpene, Pyrrolizidinalkaloide
Inhaltsstoffe
Für folgende Krankheiten oder Beschwerden kann der Beinwell, dank des Allantoin genutzt werden:
als Umschläge und Salben
als Beinwellkompressen aus frisch geriebener Wurzel oder pulverisiert und mit Wasser vermischt
als Tinktur oder Salbe
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auf schmerzende Gelenke
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Rheuma (degenerativ oder entzündlich, Muskelrheuma, Sehnenscheidenentzündung/Schleimbeutelentzündung)
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Knochenschäden/-brüchen
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Zerrungen
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Verstauchungen
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Verrenkungen
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Schwellungen
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Gelenk- und Venenentzündungen
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Geschwüren
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Eiterungen
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Knochenmarkentzündungen
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offenen Beinen
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Zellgewebsentzündungen
Rezepte zu
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Beinwelltinktur
finden sich in Rezepte, die passenden Etiketten dazu in Etiketten.
In der Naturheilkunde
Wirkung
schmerzstillend, entzündungshemmend, löst Wundsekrete aus, verflüssigt Eiter, regt zur Granulation (Gewebeneubildung) an
Beinwell gehört zu den nährenden Pflanzen - diese liefern Vitamine, Mineralien, Eiweiße, Zucker und Stärke, stärken Abwehrkräfte und sorgen für größere Reserven
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gut für schwangere Frauen über 40 - Mineralstoffe sorgen für ein gesundes Wachstum des Nervensystems, Proteine helfen bei der Entwicklung des Gehirns des Fötus, Allantoin gibt der Mutter ein elastisches Bindegewebe
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Beinwellinfus-Umschläge (mit Schafgarbe/Königskerze) gut für Erste Hilfe bei Krampfadern - straffen Venen, lindern Schmerzen - zur Anregung der Milchproduktion - als Tee, da Beinwell eine nährende Pflanze ist
In der Frauenheilkunde
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Bredemeier, Marion; Gibbels, Eva. 2016. Skript Phytotherapieausbildung. Langen.
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Pahlow, M. (Apotheker). 2015. Das große Buch der Heilpflanzen - gesund durch die Heilkräfte der Natur. Nikol Verlag, Hamburg. 4. Auflage.
- Weed, Susun S. 2011. Naturheilkunde für Schwangere und Säuglinge. Orlanda Frauenverlag, Berlin. 6. Auflage.
- Quelle Bild: Nova - Eigenes Werk, GFDL, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4400784
Quellen
noch keine Informationen vorhanden
In der Naturkosmetik
Wegen der Giftigkeit der Pyrrolizidinalkalkoide soll Beinwell nur äußerlich und nicht in der Schwangerschaft angewendet werden sowie nur bei intakter Haut
Weed (2011) empfiehlt auf Basis eigener Erfahrungen, in der Schwangerschaft nicht auf Beinwellblätter, sondern nur auf Wurzeln zu verzichten, da Beinwell eine nährende Pflanze ist und sie noch keine schlechte Erfahrung mit ihr gemacht hat. Im Grunde muss jeder selbst entscheiden, ob und wie er die Pflanze nutzt.
Kontraindikationen/Nebenwirkungen
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Zum Räuchern
noch keine Informationen vorhanden