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Rosmarin - Rosmarinus officinalis L.

Äth. Öl, Harze, Gerbstoffe, Flavonoide, Bitterstoffe, Pflanzensäuren und etwas Saponin

Inhaltsstoffe

Bei diesen Krankheiten und Beschwerden kann der Rosmarin helfen:

​als Vollbad:

  • anregend (also nicht abends vor dem Schlafengehen baden)

  • Erkältungsbeschwerden

  • degenerativem Rheuma und Muskelrheuma: äußerlich zur Durchblutungsförderung, bspw. als Öl - 6 Tropfen äth. Öl auf 30 ml fettes Öl

  • Gicht (stoffwechselanregend)

  • Erschöpfungszuständen, chronischen Schwächezuständen (1 Handvoll pro Wanne)

  • niedrigem Blutdruck

  • zur Stärkung nach Krankheit

als Salbe

  • funktionellen Herzbeschwerden (Herzgegend einreiben)

 

Einreibungen:

  • zur Förderung der Durchblutung

 

innerlich:

  • Völlegefühl

  • Blähungen

  • Appetitlosigkeit

  • leichten krampfartigen Magen-, Darm-, Nieren-, Leber- und Gallbeschwerden oder -störungen

  • Oberbauchkoliken

  • Krämpfen

Rezepte zu

  • Verjüngendem Wein mit Rosmarin

finden sich in Rezepte, die passenden Etiketten dazu in Etiketten.

In der Naturheilkunde
Wirkung

stoffwechselanregend, tonisierend auf den Kreislauf, ausgleichend auf das Nervensystem

  • bei unregelmäßiger, ausbleibender Menstruation als Tee

  • Reinigende Pflanze - antibiotische, antiseptische, antibakterielle Eigenschaften - daher in kleinen Dosen und geringen Mengen nehmen, sparsam in der Schwangerschaft anwenden

  • gegen Sodbrennen in der Schwangerschaft: 7g Rosmarin, 14g Basilikum, 7g Anissamen - mischen, kochendes Wasser dazu und für 1-2 Stunden fest verschlossen ziehen lassen, 1 kleine Tasse so heiß wie man möchte trinken

  • Sitzbad mit Rosmarin bei Dammriss

  • zur Nabelpflege: Rosmarintinktur oder pulverisiierten Rosmarin beim Windelwechseln auf den Nabel auftragen - lässt den Nabel schnell trocknen und wirkt keimtötend

  • Regt den Blutfluss an - daher ggf. gefährlich in der Schwangerschaft, da Blutungen ausgelöst werden können

  • Bestandteil des Myomheiltees (Wucherungen in der Muskelschicht der Gebärmutter - gutartige Tumore) zur Vorbeugung, Wachstumsstopp, teilweise auch Rückbildung (mit Rosmarin, Schafgarbe, Brennnesselblättern, Hirtentäschelkraut, Frauenmantel - 6-8 Wochen, 1-2 Tassen)

In der Frauenheilkunde
  • Bredemeier, Marion; Gibbels, Eva. 2016. Skript Phytotherapieausbildung. Langen.

  • Engelsing, Anja Maria (Dr. med). 2015. Frauenkräuter - der ganzheitliche Weg zum Heilsein. BLV Buchverlag, München.

  • Neuhold, Manfred. 2014. Naturkosmetik und Parfum - Selbst gemacht!. Leopold Stocker Verlag, Graz.

  • Pahlow, M. (Apotheker). 2015. Das große Buch der Heilpflanzen - gesund durch die Heilkräfte der Natur. Nikol Verlag, Hamburg. 4. Auflage.

  • Weed, Susun S. 2011. Naturheilkunde für Schwangere und Säuglinge. Orlanda Frauenverlag, Berlin. 6. Auflage.

  • Quelle Bild: H. Zell - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11026931

Quellen
  • Duftwasser

  • Rasierwasser

  • Eau de Toilette mit "männlicher" Note

  • geruchsbindende Fußbäder

  • Zusatz zu Haarshampoos

  • Seifen

  • Cremes

  • Lotionen

  • besonders gut für dunkles, fettiges Haar und fette Problemhaut

wirkt antiseptisch und fördert die Durchblutung der Haut

In der Naturkosmetik
  • keine bei normaler Dosierung

  • äth. Öl nicht innerlich verwenden - reizt Magen, Darm und Nieren

  • Rosmarin-Tee nicht in der Schwangerschaft

Kontraindikationen/Nebenwirkungen

würzig, heiß, erfrischend - herzöffnend, aphrodisierend, anregend, vitalisierend, schützend, erhellend, reinigend, unterstützt das Trauern und den Prozess des Loslassens, führt durch Depressionen

Zum Räuchern

s. oben

Die ätherischen Öle

© 2017 Anna-Mara Schön

Alles rund um heimische Kräuter

Kräuterspaß

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annamaraschoen@yahoo.de

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